Initiative Wohnen.2050 mit neuer Vorständin

Michaela Meyer wurde am 18. November 2021 zur neuen stellvertretenden Vorständin der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) gewählt. Die 49-Jährige ist Bereichsleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung der Joseph Stiftung in Bamberg, einem Gründungsmitglied der Initiative.

Wohnungswirtschaft appelliert an die Politik

Ein Viertel mehr an CO2-Einsparungen, ein Sechstel weniger Zeit, gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum erhalten und neu schaffen – die Transformation zur Klimaneutralität bis 2045 stellt selbst für engagierteste Wohnungsunternehmen eine immense Herausforderung dar.

Ein Jahr IW.2050: Marathon mit Gleichgesinnten

Etwas über ein Jahr ist seit Gründung der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) vergangen –  Zeit für einen ersten Rück- und Ausblick des Unterstützer-Netzwerks, das inzwischen fast 100 Partner umfasst. Coronabedingt kamen sie am 5. Mai 2021 online zu ihrer ersten Jahresversammlung zusammen.

Mit Infrastrukturwende und Sektorenkopplung zum Klimaziel

Die Wohnungswirtschaft steht in den kommenden 30 Jahren vor ihrer wohl größten Herausforderung: der Klimaneutralität des Gebäudebestands in Deutschland. Auf dem Weg zu dieser Transformation hat der Gesetzgeber gerade neue Hürden aufgestellt: Die aktuellste vorläufige politische Einigung des Rates und des Europäischen Parlaments sieht vor, dass bereits bis 2030 – also in neun Jahren – 55 Prozent der CO2-Treibhausgase eingespart werden müssen.

Energietage 2021: Praxis-Panel der Initiative Wohnen.2050

Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral sein. Verbände, Institutionen, Forschungseinrichtungen, Wohnungs- und Wirtschaftsunternehmen – sie alle suchen derzeit diesbezüglich nach rentablen und sozialverträglichen Lösungen.

Unter Handlungsdruck

„Wir haben keine Zeit, wir brauchen ungeheuer viel Geld, aber wir müssen es schaffen!“ Felix Lüter, Geschäftsführender Vorstand der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) bringt es auf den Punkt. Fakt ist: Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von historischem Ausmaß – und das schließt die Wohnungswirtschaft mit ihrem Versorgungs- und Sozialauftrag mit ein.

Klimaziele: „Lasst uns partnerschaftlich handeln“

Mitte Juni trafen sich sechs hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Berlin zur Podiumsdiskussion. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Entwicklungen und im Rahmen des „Digitalen Sommers der Energiewende“ stand für sie vor allem eine brennende Frage im Raum: Wie kann Klimaneutralität – und damit auch das Zwei-Grad-Ziel – in der Wohnungswirtschaft bis 2050 erreicht werden?

Klimaschutz im Turbomodus

„Die gesamtgesellschaftliche Aufgabe des Klimaschutzes, bei der wir uns in der Wohnungswirtschaft – zumal als kommunales Unternehmen – in einem besonderen Spannungsfeld befinden, ist nur durch konzertiertes Handeln zu lösen.“ Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH, Wolfsburg, brachte in Berlin die Erwartungshaltung der damals 24 Partner der Initiative Wohnen.2050 auf den Punkt.